Die Hohepriesterin im Tarot: Hör auf das, was du längst weißt

Von Stella und der FragStella-Redaktion · aktualisiert im Oktober 2026

Zwischen zwei Säulen, einer schwarzen und einer weißen, sitzt eine Frau in blauem Gewand. Auf ihrem Schoß liegt eine halb verdeckte Schriftrolle, zu ihren Füßen eine Mondsichel. Hinter ihr ein Vorhang mit Granatäpfeln. Die Hohepriesterin verrät nicht alles. Sie lädt dich ein, nach innen zu hören.

Kurz gesagt: Die Hohepriesterin (Karte II) steht für Intuition, inneres Wissen und Geheimnisse. Sie zeigt, dass die Antwort auf deine Frage schon in dir liegt, du musst nur still genug werden, um sie zu hören. Umgekehrt warnt sie davor, dein Bauchgefühl zu übergehen.

Was die Karte zeigt

Die beiden Säulen tragen die Buchstaben B und J, nach den Säulen Boas und Jachin des Tempels Salomos. Sie stehen für Gegensätze: Licht und Dunkel, Bewusstes und Unbewusstes. Die Hohepriesterin sitzt genau dazwischen, als Hüterin der Schwelle. Die Schriftrolle trägt das Wort „Tora“, nur halb sichtbar: Nicht jedes Wissen ist für jeden bestimmt.

Die Hohepriesterin aufrecht

Aufrecht ist sie die Karte der Intuition. Wenn du sie ziehst, kennst du die Antwort vermutlich schon. Vielleicht hast du sie nur noch nicht zugelassen, weil sie unbequem ist. Sie rät dir, jetzt nicht zu handeln, sondern zu lauschen: auf Träume, auf Bauchgefühl, auf kleine Zeichen.

Die Hohepriesterin umgekehrt

Umgekehrt zeigt sie, dass du deine innere Stimme übertönst, mit Arbeit, mit Lärm, mit den Meinungen anderer. Manchmal weist sie auch auf Geheimnisse hin, die ans Licht wollen.

Die Hohepriesterin in der Liebe

In der Liebe ist sie eine Karte des Abwartens und Spürens. Vielleicht gibt es Gefühle, die noch nicht ausgesprochen sind, bei dir oder beim anderen. Für Singles kann sie eine geheimnisvolle Anziehung ankündigen. Umgekehrt: Achte darauf, ob etwas verschwiegen wird.

Die Hohepriesterin im Beruf

Beruflich rät sie, nicht zu schnell zu entscheiden. Sammle Informationen, beobachte, vertrau deinem Gespür für Menschen. Sie ist auch die Karte für alle, die beruflich mit Intuition arbeiten: Beratung, Therapie, Kunst.

Ja oder Nein?

Eher ein „Vielleicht“ oder „Noch nicht“. Die Hohepriesterin will, dass du die Antwort in dir selbst findest.

Die Hohepriesterin und die Astrologie

Sie gehört zum Mond, dem Himmelskörper der Gefühle, der Träume und des Unbewussten. Wenn dein Mond in Krebs, Skorpion oder Fische steht, ist sie dir besonders nah.

Die Hohepriesterin als Tageskarte

Nimm dir heute zehn Minuten Stille. Schreib danach auf, was dir in den Sinn kam.

Was Stella zu dieser Karte sagt

Ich habe die Hohepriesterin gezogen. Ich frage mich, ob mein Freund mich betrügt.
StellaDas ist eine schwere Frage, und ich merke, wie sehr sie dich beschäftigt. Die Hohepriesterin sagt nicht Ja oder Nein, sie fragt: Was spürst du schon? Was hat diesen Gedanken in dir ausgelöst?
Er ist seit Wochen anders. Abwesend, ständig am Handy.
StellaDas sind echte Beobachtungen, keine Einbildung. Dein Mond steht im Skorpion, du spürst solche Veränderungen sehr fein. Die Karte rät nicht zu Anschuldigungen, aber zu einem ehrlichen Gespräch. Was würdest du ihn fragen wollen?

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Häufige Fragen

Was bedeutet die Hohepriesterin im Tarot?

Sie steht für Intuition, inneres Wissen und Geheimnisse.

Was bedeutet die Hohepriesterin umgekehrt?

Umgekehrt zeigt sie, dass du deine innere Stimme übergehst, oder dass Geheimnisse ans Licht wollen.

Ist die Hohepriesterin eine Ja-Karte?

Eher ein Vielleicht. Sie will, dass du die Antwort in dir selbst findest.

Welcher Planet gehört zur Hohepriesterin?

Der Mond.

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